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Gartenschau-Projekt „16 Stationen“ bis zum 6. August in Stuttgart ausgestellt

11.07.2017 - Gartenschau-Projekt „16 Stationen“ bis zum 6. August in Stuttgart ausgestellt
Feierliche Eröffnung gestern Abend vor Fachpublikum - Bund Deutscher Architekten voll des Lobes für das einzigartige Architekturprojekt der Remstal Gartenschau 2019

Stuttgart. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Architekturprojekt „16 Stationen“ der Remstal Gartenschau 2019 erneut ausgestellt. Gestern Abend (10.Juli) fand die feierliche Eröffnung in den Räumlichkeiten des Bundes Deutscher Architekten (BDA) statt. Thorsten Englert, der Geschäftsführer der Remstal Gartenschau GmbH 2019, begrüßte das zahlreich erschienene Fachpublikum und bedankte sich für den großen Zuspruch seitens des BDA. „Dass wir dieses einzigartige Architekturprojekt hier in Ihren Räumlichkeiten präsentieren dürfen, ist wie ein Ritterschlag für uns. Dadurch haben wir die Chance die Remstal Gartenschau 2019 einem noch viel größeren Publikum vorzustellen“, so Thorsten Englert. Auch Kuratorin Jórunn Ragnarsdótir zeigte sich sehr erfreut über die Anfrage des BDA. Dieser war nach der Ausstellung im Mai in Schorndorf auf die Geschäftsstelle zugekommen und hatte die Entwürfe und Modelle für seine Räumlichkeiten angefragt. „Es bestätigt uns, dass wir mit den 16 Stationen einen Nerv getroffen haben. Die Landmarken werden auch nach dem Gartenschau-Jahr 2019 das verbindende Element im Remstal sein und viele Menschen in die Kommunen locken“, sag-te Jórunn Ragnarsdótir. Die isländische Architektin stellte dem Fachpublikum gestern Abend noch einmal die Projektidee und die einzelnen Entwürfe der Architekturbüros vor und gab den Besuchern schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was im Gartenschau-Jahr 2019 im Remstal zu sehen sein wird. Alexander Vohl, der Landesvorsitzende des BDA, war am Ende des Abends voll des Lobes: „Die Entwürfe der 16 Architekturbüros finde ich sehr gelungen. Man merkt, dass sich jedes Büro sehr intensiv mit seiner zugelosten Kommune beschäftigt hat und eine auf sie zugeschnittene Landmarke entworfen hat. Gratulation für dieses Projekt.“

Bis zum 6. August sind die Grafiken und Entwürfe der 16 namhaften Architekturbüros im Wechselraum des BDA zu sehen.
Wechselraum BDA, Zeppelincarré (Innenhof), Friedrichstraße 5, 70174 Stuttgart
Öffnungszeiten: Di - Fr 10 -13 / 15 -18 Uhr, Sa+So 11 -17 Uhr

Hintergrundinformationen
„16 Stationen“: Die Idee, die Modelle
Von der Quelle bis zur Mündung verwandelt sich das Remstal im Jahr 2019 in einen unendlichen Garten – die Remstal Gartenschau 2019. Sie vereint gleich zwei Besonderheiten miteinander: sie ist die erste Gartenschau, an der 16 Kommunen beteiligt sind, und sie ist die erste Gartenschau, die einen ganzen Landschaftsraum inszenieren wird.
Alle Kommunen werden sich im Gartenschaujahr 2019 auf ihre eigene, ganz besondere Weise präsentieren. Neben den kommunalen werden die interkommunalen Projekte eine zentrale Rolle spielen. Diese sind es, die eine Klammer um die 16 Einzelprojekte bilden und der Remstal Gartenschau den einzigartigen, interkommunalen Charakter verleihen.
Im Architekturprojekt „16 Stationen“ wird diese Idee von Gemeinsamkeit und Vielfalt entlang der 16 Städte und Gemeinden auf ganz besondere Weise sichtbar. Jede der Remstal Garten-schau-Kommunen weist eine individuelle Prägung auf, die im Rahmen des Projektes „16 Stationen“ mit unterschiedlichen Landmarken sichtbar wird. Im Einklang mit der teilweise sensiblen Landschaft entstehen besondere Orte. Der innere Zusammenhang der Städte und Gemeinden im Remstal wird deutlich.
Eine Idee, die nun Gestalt angenommen hat. Für die Umsetzung dieser spannenden Aufgabe konnte die Kuratorin Jórunn Ragnrasdóttir 16 namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland gewinnen. Welches Architekturbüro für welchen Ort eine Station entwirft, wurde über Los entschieden.

Die Kommunen und „ihre“ Architekten sind:
Essingen – harris + kurrle architekten, Stuttgart
Mögglingen – Brandlhuber +, Berlin
Böbingen an der Rems – Staab Architekten, Berlin
Schwäbisch Gmünd – Florian Nagler Architekten, München
Lorch – Hild und K Architekten, München
Plüderhausen – Uwe Schröder Architekt, Bonn
Urbach – Achim Menges / Jan Knippers, Stuttgart
Schorndorf – schneider + schumacher, Frankfurt am Main
Winterbach – Burger Rudacs Architekten, München
Remshalden – Schulz und Schulz, Leipzig
Weinstadt – su und z Architekten, München
Korb – Studio Rauch, München
Kernen im Remstal – Kuehn Malvezzi, Berlin
Fellbach – Barkow Leibinger, Berlin
Waiblingen – J. MAYER H. und Partner, Berlin
Remseck am Neckar– Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt am Main

(Fotorechte: Remstal Gartenschau 2019 GmbH)