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Starkes Signal vom VVS: Remstal-Ticket zur Gartenschau geplant

17.07.2017 - Starkes Signal vom VVS: Remstal-Ticket zur Gartenschau geplant
Weitere Neuigkeiten zur Remstal Gartenschau 2019: Highlight-Wochen festgezurrt, Erlebnis-karte kostenlos erhältlich

Remstal. Der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) plant zur Gartenschau 2019 ein Remstal-Ticket einzuführen. Der VVS-Geschäftsführer Horst Stammler stellte dazu den 16 Kommunen bei der Gesellschafterversammlung am vergangenen Freitag (14.07.) ein Konzept vor. Angestrebt wird ein durchgehender Tarif über die Verbundgrenzen im Bereich der Remstal Gartenschau. Beispielsweise könnten die VVS-TagesTickets auch im Bereich von OstalbMobil bis Essingen gelten und andersherum die OstalbMobil TagesTickets im Bereich des VVS bis Remseck. Auch ein besonderes Angebot, dass EinzelTagesTickets (VVS und OstalbMobil) in Verbindung mit der RemstalCard als GruppenTagesTicket gelten, sei denkbar, so Horst Stammler. Für das Gartenschau-Jahr wird außerdem eine kürzere Zugtaktung angestrebt. So sollen spätestens ab Mai 2019 sechs Züge pro Stunde fahren, alle zwei Stunden sogar sieben Züge. Die Ideen stießen bei den Gartenschau-Kommunen auf große Begeisterung. Thorsten Englert, der Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, sieht das Remstal-Ticket als große Chance: „Damit können wir sicherlich noch viel mehr Menschen zu uns ins Remstal locken. Die Tickets in Verbindung mit einer deutlich kürzeren Taktung der S-Bahn und der Regionalzüge wären eine wunderbare Ergänzung zu unserem umfangreichen Angebot in den Kommunen.“

Highlight-Wochen festgelegt
Um den Gartenschau-Besuchern im Jahr 2019 die Suche nach Veranstaltungen in den 16 Kommunen zu erleichtern, einigten sich die 16 Städte und Gemeinden in der Gesellschaftsversammlung auf die Festlegung von Highlight-Wochen. Jede Kommune steht zwischen dem 10. Mai und dem 20. Oktober eine Woche lang im Mittelpunkt und überlegt sich ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Die vier restlichen Wochen werden auf die vier großen Städte Fellbach, Waiblingen, Schorndorf und Schwäbisch Gmünd aufgeteilt.

Erlebniskarte ab sofort kostenlos erhältlich
Damit die Remstäler und die Besucher einen ersten Überblick über den aktuellen Planungs-stand bekommen, ist in allen 16 Kommunen ab sofort eine informative und plakative Erlebnis-karte kostenlos erhältlich. Jede beteiligte Kommune wird darin kurz vorgestellt und ausgewählte Gartenschau-Highlights präsentiert. Auf einen Blick sind auch die interkommunalen Projekte abgebildet, beispielsweise der Verlauf des gemeinsamen Rad- und Wanderweges. Hervorgehhoben sind auch die 16 Landmarken des Architekturprojekts „16 Stationen“, an dem namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland beteiligt sind. „Mit dieser Erlebniskarte wird die Remstal Gartenschau für alle greifbar“, sagt Thorsten Englert. „Natürlich sind das längst nicht alle Projekte, aber wir wollen die Bürgerinnen und Bürger auch am Entstehungsprozess teilhaben lassen“, so Englert weiter. Die Erlebniskarten sind in den neu eingerichteten Gartenschau-Info-Stelen ausgelegt.

Peter Karliczek, Geschäftsführer der Agentur JoussenKarliczek (links) sowie Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH (Fotorechte: Remstal Gartenschau 2019 GmbH)